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Kunstwerk-Preis berechnen

Geben Sie Ihren Bildern stimmige Preise: drei gängige Methoden nebeneinander berechnen, Galerieprovision und Steuer ergänzen und das Ergebnis als Preisspanne sehen.

(Breite + Höhe) × Faktor pro Einheit

Breite × Höhe × Preis pro {u}²

(Material + Stunden × Stundensatz) × (1 + Aufschlag)

Verkaufsbedingungen

Berechnet wird netto; tragen Sie den Steuersatz ein, wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind (für Kunstwerke gilt in Deutschland teils der ermäßigte Satz). MwSt-Rechner

Empfohlene Preisspanne

Was Sie erhalten müssen—
Verkaufspreis inkl. Provision—
Ihr Erlös nach Provision—

Nach Methode

Faktoren und Preise sind Beispielwerte; passen Sie sie an Ihre Verkäufe und Ihren Markt an.

Dieses Tool läuft vollständig in Ihrem Browser; Ihre Daten werden an keinen Server gesendet.

So funktioniert es

  1. 1Breite, Höhe, Einheit und Währung des Werks eingeben.
  2. 2Gewünschte Methoden ankreuzen und Faktor, Flächenpreis, Material und Stunden anpassen.
  3. 3Provision von Galerie oder Plattform und gegebenenfalls den Steuersatz eintragen.
  4. 4Empfohlene Preisspanne und die Formel jeder Methode prüfen.

Drei gängige Methoden der Preisfindung

Bei der Seitensummen-Methode werden Breite und Höhe addiert und mit einem Faktor multipliziert, der Ihre Erfahrung widerspiegelt – ein Bild von 50 × 70 cm hat 120 cm Seitensumme, bei 2 € pro cm also 240 €. Große Formate werden so nicht unverhältnismäßig teuer. Bei der Flächenmethode legen Sie einen Preis pro cm² fest; der Preis steigt mit der Größe schneller. Die Kostenmethode addiert Material und Rahmen zu Ihren Arbeitsstunden mal Stundensatz und schlägt eine Marge auf. Das Tool rechnet alle drei und zeigt den niedrigsten und höchsten Wert als Spanne.

Warum Einheitlichkeit zählt

Sammler und Galerien erwarten, dass ähnlich große Werke derselben Künstlerin oder desselben Künstlers ähnlich viel kosten. Eine feste Formel, deren Faktor Sie mit wachsender Nachfrage schrittweise anheben, wirkt glaubwürdiger als Preise aus dem Bauch heraus. Spätere Preissenkungen verärgern frühere Käufer, daher besser nicht zu hoch einsteigen. Faktoren und Flächenpreise im Tool sind Beispielwerte – ersetzen Sie sie durch Werte aus Ihren eigenen Verkäufen.

Galerieprovision und Mehrwertsteuer

Galerien und viele Online-Plattformen erhalten eine Provision vom Verkaufspreis; die Höhe unterscheidet sich je nach Partner. Damit Ihr gewünschter Erlös bleibt, rechnet das Tool den Verkaufspreis entsprechend hoch und zeigt, was nach der Provision übrig bleibt. Gerechnet wird netto. Für Kunstwerke gilt in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen der ermäßigte Steuersatz, als Kleinunternehmer fällt ggf. keine Umsatzsteuer an – im Zweifel Steuerberatung fragen.

Häufige Fragen

Wie bepreise ich als Anfänger meine Bilder?

Nutzen Sie die Kostenmethode als Untergrenze, damit Material und Zeit gedeckt sind, und die Seitensummen-Methode für einheitliche Preise je Format. Erhöhen Sie den Faktor schrittweise, wenn die Nachfrage steigt.

Wie funktioniert die Formel (Breite + Höhe) × Faktor?

Ein Bild von 60 × 80 cm hat eine Seitensumme von 140 cm. Bei einem Faktor von 3 € pro cm ergibt das 140 × 3 = 420 €. Der Faktor richtet sich nach Erfahrung, Bekanntheit und bisherigen Verkäufen.

Wie rechne ich die Galerieprovision ein?

Teilen Sie den gewünschten Erlös durch (1 − Provisionssatz). Wollen Sie 600 € erhalten und die Galerie nimmt 50 %, muss der Verkaufspreis 600 € / 0,5 = 1.200 € betragen.

Gehört der Rahmen in den Preis?

Wird das Bild gerahmt verkauft, die Rahmenkosten in der Kostenmethode oder als eigenen Posten auf den formatbasierten Preis aufschlagen – und Käufern klar sagen, ob der Rahmen enthalten ist.

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